Überraschung war E2-Mädels vergönnt

Zu Beginn kamen die Gastgeber aus Mannheim nicht ins Spiel, was auf eine solide und sehr aufmerksame Abwehr der TSV-Mädels zurückzuführen war. Hinzu kam, dass Hanna Sauer mit gewohnt exzellentem Stellungsspiel im Tor stand, den einen oder anderen Abwehrfehler ausglich und die Angreiferinnen der SG alt aussehen ließ.

Mitte der ersten Hälfte und der bis dahin verdienten 1:3-Führung mussten die „TSV-Jungtalente“ dem schnellen und kräftezehrenden Spiel Tribut zollen. Die SG nutzte die Situation schonungslos aus, schaffte eine Wende im Spiel und stellte bis zur Pause einen 8:5-Vorsprung her.

Dass die Schützlinge von Bettina Modl – die das Trainergespann Müller und Wink vertrat – keinesfalls kampflos das Feld räumen wollten, zeigten sie nach Wiederbeginn, als sie mit zwei schnellen Treffern den 8:7-Anschluss schafften. Die SG MTG/PSV Mannheim konnte die knappe Führung bis 6 Minuten vor Schluss noch verteidigen. Dann haben die TSV-Mädels beim 10:10 mit den favorisierten Mannheimerinnen gleich gezogen und übernahmen einen Angriff später das zweite Mal die Führung. In den verbleibenden Minuten rieben sich unsere Mädels an der robusten Abwehr des Gegners auf und ließen das zuvor geschickt angelegte Angriffsspiel vermissen. Die Mannheimerin Lara Kößler sorgte mit ihren Treffern 8 und 9 in den letzten 90 Sekunden des Spiels für die Entscheidung zum 12:11 in einer Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.

Nach dem Spiel kullerten viele Tränen der Enttäuschung über die Gesichter der TSV-Mädels, die kurz davor standen, einem weiteren Team aus dem Führungstrio ein Bein zu stellen. Die Mädchen dürfen aber mit Stolz und hoch erhobenen Hauptes auf eine Saison zurückblicken, in der sie sich super entwickelt haben und im Handballjahr 2013/2014 sicherlich für viel Spaß und Freude bei ihren Trainern, Eltern und Anhängern sorgen werden.

TSV Birkenau:
Hanna Sauer (Tor), Anna Knapp, Nazar Oymak (4), Charlize Schütz, Nele Heckmann (4), Tabea Koch (1), Amy De Vreese, Lea Kirchner (2), Luisa Morr, Zoe Davenport

(Bericht: Peter Schütz)

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