Bittere 18:34 (9:18) Niederlage für die wB-Jugend bei der JSG Rot/Malsch

Bei dem Debut von Shirley Schreyer als Cheftrainerin setzte es eine herbe Niederlage im Qualifikationsspiel zu Badenliga. Gegen einen körperlich überlegenen Gastgeber war  diese junge wB-Jugend einfach chancenlos.

Zudem: Erst kurz vor Spielbeginn bekam die Mannschaft vom TSV Birkenau die Information, dass man mit Harz spielen würde. Es blieb also nur wenig Zeit, um sich an dieses, für die Birkenauerinnen, neue Spielgerät zu gewöhnen. Wie sich im Spielverlauf zeigen sollte, gereichte es nicht unbedingt zum Vorteil für die Mannschaft des TSV.

Bereits ab der ersten Spielminute verstand es Rot/Malsch die körperliche Überlegenheit zu nutzen. Aufgrund einer konsequent guten Abwehrarbeit zwang der Gastgeber die Odenwälderinnen immer wieder zu Würfen aus der zweiten Reihe, die dann auch für eine Torgefahr sorgten. Zudem zeigte die Mannschaft von Shirley Schreyer immer wieder Fehler im Spielaufbau und lud so den Gegner zu schnellen Kontern ein, die dann auch gleich zu Gegentoren führten. Mit ein Grund für die ungenauen Zuspiele dürfte die Tatsache gewesen sein, dass die junge Truppe vom TSV erstmals mit Harz spielte.

Aber auch dem variablen Angriffsspiel des Gegners hatte die Abwehr vom TSV Birkenau nicht viel entgegenzusetzen. Immer wieder taten sich große Lücken auf, die konsequent zum Torabschluss genutzt wurden.  Beim Stand von 9:18 wurden die Seiten gewechselt. Und auch nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Die JSG dominierte das Spiel bis zum Ende der Partie und lies keinen Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Trotz der deutlichen Niederlage (18:34) ist der Mannschaft vom TSV Birkenau kein Vorwurf zu machen. An Einsatzwillen und Kampfgeist hat es nicht gemangelt. Immer erzielte man 18 Treffer gegen eine massive Abwehr und zwei gute Torfrauen auf Seiten der JSG Rot/Malsch.

Nach der guten Leistung in der ersten Qualirunde, die dieses Spiel erst möglich gemacht hat, bekam man von einem Gegner die Grenzen aufgezeigt, der körperlich und auch spielerisch überlegen war.  So geht dieses Ergebnis auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Trainerteam ist nun gefordert, die Mannschaft für die bevorstehenden Aufgaben wieder aufzubauen.

TSV Birkenau: Katharina Bussek, Hanna Sauer (beide im Tor), Lisa Schilling (1), Noelle Molitor (1/1), Hannah Zaplatilek, Marina Hassel (6), Anni Schreckenberger, Sarah Bussek (1), Elaine Pyanowski (5), Luisa Krausse (4)

(Bericht: Peter  Bussek. Bilder: Christian Zaplatilek)

 

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