wJB verliert bei der SGH Waldbrunn/Eberbach mit 10:14 (8:7)

Abwehrleistung top, Angriffsspiel flop. So oder so ähnlich muss man die Auswärtsniederlage bei der SGH sehen, zumindest was die zweite Halbzeit angeht.

In der ersten Halbzeit zeigte die Mädels vom TSV noch eine ansprechende Leistung. Zwar gab es die eine andere Unachtsamkeit, die dann auch zu Gegentoren führte, aber alles in allem hatte man nicht zwingend das Gefühl, dass hier etwas anbrennen könnte. Hanna Sauer im Tor von TSV hielt mit ihren Paraden die Mannschaft im Spiel, während Elaine Pyanowski, Alisa Murowatz, Luisa Krausse, Chiara Flick und Marina Hassel mit ihren Toren eine, wenn auch knappe 8:7 Führung zur Halbzeit herstellten.

Nach dem Seitenwechsel ging es auch zunächst recht gut weiter. Katharina Bussek, die für Hanna Sauer ins Tor kam, hielt gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei 7Meter. Doch auch die Birkenauerinnen zeigt nun Nerven. Im Spielaufbau und vor allem beim Torabschluss leistete man sich ungewohnt und unerklärlich viele Fehler. Und mit jedem dieser Fehler stieg die Verunsicherung, so dass im Angriffsspiel so ziemlich gar nichts mehr funktionierte. Entweder stand man beim Abschluss einen halben Fuß im Kreis oder der Ball verfehlte sein Ziel. Satte vier Strafwürfe wurden nicht verwandelt, einige Bälle einfach zu leicht hergeschenkt. Trotz einer guten Abwehrleistung und zwei Torhüterinnen, die beide einen starken Tag hatten, reichte es nicht zu dem erhofften Auswärtssieg. Gerade mal zwei Treffer in der zweiten Halbzeit auf Seiten des TSV Birkenau waren einfach zu wenig.

Nach dieser unnötigen Niederlage gilt es die Köpfe wieder hoch zu nehmen und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Gegen Waldhof Mannheim (11.11.,14h)  hat man vor heimischer Kulisse die Chance zu zeigen, dass man es definitiv wesentlich besser kann.

TSV Birkenau:  Katharina Bussek, Hanna Sauer (beide im Tor), Lisa Schilling, Noelle Molitor, Paula Mader, Chiara Flick (1/1), Ribana März, Hannah Zaplatilek, Marina Hassel (2/1), Alisa Murowatz (2), Anni Schreckenberger, Sarah Bussek, Elaine Pyanowski (2), Luisa Krausse (3)

(Bericht: Peter Bussek)

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