wB-Jugend überwintert durch einen 23:18 (8:9) Erfolg gegen den TSV Handschuhsheim auf Tabellenplatz Drei

Nach den letzten Erfolgen (drei Siege in drei Spielen) trat man entsprechend selbstbewusst das letzte Heimspiel in 2018 an. Aber wie schon gegen St.Leon/Reilingen bog das Team vom Trainergespann Rajic/Schreyer spät auf die Siegerstrasse ab.

Die Erinnerungen an die knappe Auswärtsniederlage in Handschuhsheim zur Rundenauftakt war noch in den Köpfen der Spielerinnen, so dass man die Partie gegen einen körperlich überlegenden Gegner zunächst mit einer gehörigen Portion Respekt an ging. Entsprechend holprig gestaltete sich die Anfangsphase des Spiels. Handschuhsheim dominierte die Anfangsphase durch die körperliche Präsenz und führt in der 13. Spielminute mit 3:6. Diese drei Tore Führung hatte bis zum 5:8 (17.Minute) bestand. Durch eine deutliche Leistungssteigerung verkürzte der TSV bis zur Halbzeit jedoch auf 8:9.

Besonders Alisa Murowatz schien hoch motiviert zu sein. Mit drei Treffern zum richtigen Zeitpunkt verhinderte sie zusammen mit Paula Mader, dass der Gast bis zur Pause den Abstand vergrößerte. Und auch nach dem Seitenwechsel legte Alisa noch zwei Treffer zur ersten Führung für den TSV nach (10:9, 28. Spielminute). Durch eine engagierte Mannschaftsleistung hielt TSV Birkenau die Hendsemer Löb auf Abstand (16:14).

Aber Handschuhsheim kam wieder besser ins Spiel und drehte die Partie wieder zu ihren Gunsten (16:17). Wieder war es Alisa Murowatz die in der 41. Spielminute den so wichtigen Ausgleich erzielte. Von nun an schien Handschuhsheim die Kräfte zu schwinden. Der TSV hingegen beeindruckte einmal mehr durch Moral und Siegeswillen. Bis zum Abpfiff ließen die Gastgeber lediglich nur noch einen Treffer zu. Elaine Pyanowski, Chiara Flick und Marina Hassel machten den Sack zu. Mit ihren Toren stellten sie den 23:18 Endstand her.

Damit verabschiedet sich die wB-Jugend mit dem vierten Sieg im vierten Heimspiel in die Winterpause und überwintert auf Tabellenplatz Drei.  Hält man sich das Durchschnittsalter dieser jungen Mannschaft vor Augen, ist dies eine beachtliche Leistung.

Der zum Teil körperliche Überlegenheit der Gegner und individuelle Klasse einzelner Gegenspieler stand immer wieder eine klasse Mannschaftsleistung entgegen und man fuhr so hoch verdient die Punkte ein. Der bisherige Saisonverlauf, auf den die Mädels mal so richtig stolz sein können, macht definitiv Lust auf mehr.

TSV Birkenau: Katharina Bussek, Hanna Sauer (beide im Tor), Noelle Molitor, Paula Mader (4), Chiara Flick (4/3), Ribana März (1), Marina Hassel (2), Alisa Murowatz (7), Anni Schreckenberger, Sarah Bussek, Elaine Pyanowski (4), Luisa Krausse (1).

(Bericht: Peter Bussek, Bilder: Christian Zaplatilek)

 

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