Vier Spielerinnen im Krankenhaus

 

HANDBALL: Birkenaus weibliche A-Jugend musste überharten Roter Gangart Tribut zollen

(mf) Selten sieht man Birkenaus Trainer Steffen Piffkowski so aufgebracht wie bei der 27:28 (11:11) Niederlage seiner weiblichen A-Jugend gegen den Badenliga-Tabellenführer TSV Rot. Grund war die überharte Gangart der Gäste. „Sie haben unsere Spielerinnen regelrecht niedergeknüppelt und der Schiedsrichter hat nur zugesehen“, erregte sich Piffkowski. Zurecht, denn gleich vier Spielerinnen mussten anschließend mit Verdacht auf Gehirnerschütterung, einer schmerzhaften Rippenprellung beziehungsweise wegen einer Bänderverletzung am Fuß ins Krankenhaus gebracht werden. Zum bitteren Ende traf der hoffnungslos überforderte Nachwuchsschiedsrichter, der die Spielerinnen nie schützen konnte, in der 60.Minute auch noch eine eklatante Fehlentscheidung, die den aufopferungsvoll kämpfenden Birkenauerinnen den verdienten Punkt kostete. Als Jana Berndt beim Gegenstoß frei durch war und hart gefoult wurde, zeigte der Referee der Roter Akteurin zwar die Rote Karte, versagte dem TSV jedoch den fälligen Strafwurf. So gewannen die Gäste mehr als glücklich mit 27:28.

TSV Birkenau: Rabea Etzel und Lea Dörsam im Tor, Isabell Eurich (1), Cassidy Smith (1), Jana Berndt (8/1), Nicola Spiller, Nadine Henkel, Nicole Weidner (1), Alena Jödicke (1/1), Sophia Weis (1), Sandja Möckel (4), Nadja Gölz (1), Saskia Keller (6/3), Monika Steffan (3)

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