Tagesberichte

Freitag, 01.08.2008 // A-Jugend
Auch der letzte Trainingstag begann, wie auch die anderen Tage, mit einem ausgiebigem Frühstück im Speisesaal. Aufgrund unserer guten Leistungen vom Vortrag trafen wir uns – zur Freude aller – erst eine halbe Stunde später als gewohnt zur ersten Einheit im Hörsaal. Dort hatten wir eine Nachbesprechung des Kletterparks, zogen Parallelen zum Handball und schrieben Vorsätze auf, die die Mannschaft und deren Teamgeist stärken sollen. Um unsere nächste Aufgabe zu bewältigen, gingen wir in die Halle und überlegten uns ein neues Trainingskonzept für die Verbesserung unserer Wurfkraft, die Verletzungsvorbeugung und den Muskelaufbau. Es folgte das Mittagessen mit leckerem „Pannacotta“ als Nachtisch. Anschließend galt es, den täglichen Mittagsschlaf zu halten.

Nachdem auch die Letzten mehr oder weniger müde aus den Betten gekrochen waren, ging es mit der zweiten Theorieeinheit weiter, in der es galt, das vormittags erarbeitete Trainingskonzept mit Michael zu besprechen und den Sinn der Übungen zu erarbeiten. In der Halle wurden dann die Aufgaben für die kommende Saison erörtert und auf die Spielerinnen verteilt. Um die beim Denken verbrauchte Energie wieder aufzuladen, ging es ab zum Kuchen essen. Danach stand auch schon die letzte Einheit des Trainingslagers an. Um das Selbstbewusstsein der Spielerinnen zu stärken, schrieb jeder einen kurzen Kommentar auf das Plakat der jeweiligen Spielerin, damit etwas vom Trainingslager mit nach Hause genommen werden konnte. Es war interessant und schön zu sehen, was die anderen über einen denken und mit auf den Weg geben wollten.

Die einzige körperliche Anstrengung dieses Tages war es, die Halle aufzuräumen und wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Nach unserem letzten gemeinsamen Abendessen in der Sportschule hatten wir noch etwas Freizeit, die jeder individuell gestalten konnte. Zum Abschluss der gelungenen Woche fand der Mannschaftsabend statt. Bei lustigen Spielen wurden Intelligenz, Kreativität und Schnelligkeit gefordert. Wir hatten so viel Spaß und es wurde so viel gelacht, dass sich nicht einmal mehr die Trainer auf den Stühlen halten konnten. Als dann der Wolf aus dem Gebüsch schielte, flossen bei den ersten die Tränen. Für diesen sehr gelungenen Abend möchten wir uns bei Lisa und Jana herzlich bedanken, die sich die Spiele ausgedacht und das Ganze organisiert haben.

Später als sonst ging es nach einem schönen Abschluss ins Bett. +++

// B-Jugend (Jana G.)
Wieder einmal war es 8 Uhr und Zeit zum Aufstehen. Der Wecker klingelte wie jeden Tag und wir quälten uns aus den Betten. Schnell umgezogen und mit dem blauen „TSV Birkenau Shirt“ bekleidet gingen wir zum Frühstück. Nach einer kurzen Stärkung sollte es auch schon wieder weitergehen. Um neun Uhr standen wir alle vor dem Medienraum und warteten schon gespannt, was uns wohl heute in der Theoriestunde erwarten würde.

Jedoch kam alles ganz anders als gedacht. Statt einer halben Stunde Theorie und darauf folgendem eineinhalbstündigen Training beschäftigen wir uns mit unserem Team und mit uns selbst. Nachdem wir den Medienraum betreten und jeder einen Platz gefunden hatte, musste man einzeln nach vorne kommen und sich zwei Fragen durchlesen, die auf eine Leinwand geschrieben worden waren. Die erste Frage war: „Wie geht es mir heute?“ und die zweite: „Wie hat dir das Trainingslager bisher gefallen?“. Als Nächstes sollte man zwei Klebepunkte nehmen und jeweils einen zu jeder Frage kleben. Dabei konnte man sich entscheiden, wo man seinen Klebepunkt platzieren möchte. Entweder unter dem Herz, was so viel bedeutete wie „gut“ oder „schön“, unter dem Fragezeichen, welches bedeutete: „Ich bin mir nicht ganz sicher“ oder unter dem Blitz, woraus man schließen konnte, dass es einem überhaupt nicht gut geht und einem das Trainingslager gar nicht gefiel. Aber bei keiner der beiden Fragen klebte ein Punkt unter dem Blitz, womit Michel sehr zufrieden war. Fast alle klebten ihre Punkte unter das Herz.

Als Nächstes bekamen wir vier Zettel ausgeteilt. Auf dem ersten sollten wir schreiben, was das Team am Tag zuvor im Hochseilgarten dazugelernt hatte. Auf den zweiten, was man selbst für sich dazugelernt oder entdeckt hatte. Auf die Blätter drei und vier sollte wir schreiben, welche körperlichen Strapazen man selbst und das Team durchmachen mussten. Unsere Ergebnisse trugen wir dann zusammen. Die Zeit verging wie im Fluge und langsam begannen die Mägen zu knurren, da es ja mittlerweile schon 12 Uhr und somit Zeit zum Essen war. Total ausgehungert machten wir uns über das Mittagessen her, das wieder einmal nicht zu übertreffen war. Danach hatten wir Mittagspause und der ein oder andere legte sich total müde, von was auch immer, ins Bett und schlief. Andere wiederum verweilten am Computer oder saßen einfach nur nett zusammen. Diese Idylle sollte aber nicht lange anhalten, denn, wer hätte es anders gedacht, um halb zwei trafen wir uns wieder im Medienraum.

Dort bekamen wir die Aufgabe, uns ein neues Aufwärmprogramm für die erste halbe Stunde unseres Trainings auszudenken. Natürlich machten wir uns gleich an die Arbeit und nach langem Diskutieren stand ein neues Programm fest. Wir schrieben alles auf einen Zettel, um es Michel präsentieren zu können. Dieser hielt sich während unserer Diskussion irgendwo anders auf und holte was – aber um Punkt halb vier – für Kaffee und Kuchen ab. Gut gestimmt liefen wir zum Essenssaal und schlugen mal wieder richtig zu. Eine Pause zum Schlafen oder Verdauen hatten wir nicht, denn kurz nach dem Essen ging es weiter. Wir stellten Michael unser neues Aufwärmprogramm in der Halle vor und er war sichtlich sehr zufrieden mit unserer Arbeit.

Als Nächstes sprach Michael ein für uns ganz neues Thema an. Er schlug vor, ein „Sozialpunktessystem“ einzuführen. Dies sollte bedeuten, dass jeder Spieler für etwas, das er für die Mannschaft oder den Verein tat, Sozialpunkte bekommen sollte, die dann in einer Liste festgehalten werden. Dieser Vorschlag traf auf die verschiedenen Meinungen und deshalb beschlossen wir mannschaftsintern, also B- und A-Jugend getrennt, zu entscheiden. Da wir nun gerade schon bei dem Thema Entscheidungen waren, sprachen wir gleich noch andere Dinge an, wie z.B. einen Mannschaftsrat zu wählen oder festzulegen, wer die Mannschaftskasse führen sollte. All diese Dinge endeten in großen Diskussionen, da jeder etwas anderes vorschlug.

Nun hatte Michael noch eine letzte Aufgabe für uns! Jeder bekam ein großes Blatt Papier, auf das er oben in der Ecke seinen Namen schreiben sollte. Als nächstes mussten wir das Blatt irgendwo in die Halle legen. Jeder bewaffnete sich mit einem Stift und legte los. Die Aufgabe war es nämlich, jedem einzelnen etwas Persönliches auf das Blatt zu schreiben. Am Schluss hatte jeder ein großes Blatt Papier, auf dem 17 Leute etwas Schönes geschrieben hatten. Jeder konnte es kaum erwarten, sein eigenes Blatt in die Finger zu kriegen, um zu schauen, was für Dinge die anderen ihm geschrieben hatten. Total in das Geschehen vertieft, bemerkten wir gar nicht, dass es schon halb sechs war und das Abendessen auf uns wartete. Aber dank unseres Trainers, dem man ansah, dass er Hunger hatte, kamen wir rechtzeitig zum Essen.

Frisch gestärkt gingen wir auf unsere Zimmer und ruhten uns noch ein wenig aus, da am Abend der „große“ Mannschaftsabend auf dem Plan stand. Lange hatten wir nicht Zeit, um uns auszuruhen. Um acht Uhr trafen wir uns alle in dem großen Medienraum. Spiele waren angesagt, doch zuvor wurden wir von den Spiel- bzw. Mannschaftsabendleitern Lisa und Jana in 5 Gruppen eingeteilt. Als Erstes erwartete uns ein Quiz mit vielen verschiedenen Themengebieten. Danach ein Spiel, bei dem man mit verbundenen Augen nach Wäscheklammern an einem Mitspieler aus der Gruppe suchen musste. Darauf folgte ein weiteres Spiel, bei dem es darum ging, mit verbundenen Augen ein Handballfeld zu zeichnen.

Der absolute Knüller kam aber erst zum Schluss des Abends: Jede Gruppe bekam ein Karteikärtchen, auf dem z.B. Rotkäppchen, Bibi Blocksberg oder das Perfekte Dinner stand. Ziel dieses Spiels war es, mit den 6 Gruppenmitgliedern ein Theaterstück auf die Beine zu stellen zu dem Thema, das auf dem Kärtchen stand. Was dabei herauskam, konnte man an Geli und Michael sehen, die vor Lachen fast vom Stuhl gefallen wären. Am Ende des Abends gewann die Gruppe 5, die sich die Pampers-Rocker nannten.

Nach einem solch gelungenen Abend und einer letzten Ansprache von Michael fielen fast alle ermüdet ins Bett. Die Betonung liegt aber auf fast, denn nicht alle waren so müde, dass sie ins Bett gingen, sondern einige trafen sich noch in irgendwelchen Zimmern und genossen die verbleibende Zeit des Trainingslagers. +++

// C-Jugend (Saskia K., Jana P.)
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Trotz der langen gestrigen Nacht sind wir alle pünktlich zum Frühstück erschienen. Nach unserem Frühstück hatten wir auch erst einmal eine lange Erholungsphase, sodass wir fit und aufmerksam wieder zum Mittagessen kamen. Nach dem Mittagessen ging unser Abenteuer jedoch erst richtig los! Wir gingen in den Hochseilgarten. Dort mussten wir öfters unseren Teamgeist unter Beweis stellen. Wir hatten auch einige Überraschungen (Positive) dabei, z.B. haben sich einige von uns ihren größten Ängsten gestellt! Auch auf der „Wackelbrücke“, auf der man immer nur mit einem Partner arbeiten konnte, haben es alle bis mindestens zur Hälfte geschafft, wenn nicht sogar ganz durch. Nach dem doch so anstrengenden Nachmittag aßen wir noch gemeinsam zu Abend, wo auch viele die tollen Eindrücke vom Hochseilgarten besprachen.

Danach hatten wir Pause, mussten aber Punkt halb neun wieder vor dem Medienraum stehen – Lisa und Jana (A-Jugend) hatten für alle einen Mannschaftsabend vorbereitet. Alle hatten mächtig Spaß bei Quiz-Fragen, Spielen, Kussmund-Erkennen, Impro-Theater und vielem mehr. Doch, wie so oft, gab es natürlich auch zum Schluss einen Gruppensieger (wir mussten nämlich alle Aufgaben in verschiedenen Gruppen lösen). Es siegten die „Pampersrocker“, vor den „stinkenden Socken“, der „Kreativgruppe“, dem „Alphabet“ und den „Pimmelzwergen“! Aber allen war das Gewinnen nicht so wichtig wie der Spaßfaktor! So hatten wir noch einen schönen Abschlussabend von unserem Trainingslager. +++

Phantastisches Ergebnis beim „IBOT 2006“

Ibot 2006

TSV Birkenau besucht internationales Handballturnier in Biberach

(Et) Die weibliche Handballjugend des TSV Birkenau besuchte am Osterwochenende mit drei Mannschaften das internationale Biberacher Oster Turnier (kurz IBOT 2006) und erzielte dabei einen fünften und einen sechsten Tabellenplatz, sowie zur Überraschung aller, einen Turniersieg. „Phantastisches Ergebnis beim „IBOT 2006““ weiterlesen

Supercup 2006 des TSV Birkenau ein voller Erfolg

 

(Et) Pünktlich um 09.10 Uhr wurde am 07. Januar in der Langenberghalle in Birkenau die erste Handballpartie zum „Supercup 2006“ für weibliche B-Jugendmannschaften angepfiffen. Bereits gegen halb sieben waren die ersten Helfer vor Ort, um entsprechende Vorbereitungen zu treffen. So waren die Tische und Stühle zu stellen, zahlreiche Brötchen zu schmieren, Kaffee zu kochen und Brezel zu backen. Für das leibliche Wohl war also bestens gesorgt.

„Supercup 2006 des TSV Birkenau ein voller Erfolg“ weiterlesen

TSV Birkenau „taucht ab“

 

Weibliche Jugend absolviert Sondertraining

(Et) Nachdem Handballtrainer Michael Weber in der Vorbereitungsphase die Idee hatte, mehrere Trainingseinheiten von einem Leichtathletik- und einem Basketballtrainer leiten zu lassen, ging die weibliche B- und C-Jugend des TSV Birkenau zu Rundenbeginn unter Wasser. Zwei Trainingsabende wurden im Weinheimer Hallenbad in Form von Unterwasserrugby absolviert. „TSV Birkenau „taucht ab““ weiterlesen

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