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TSV kann auf Handballfans bauen

Birkenau. Geld für die neue Sporthalle in Birkenau zu sammeln – das war der Anlass des „Tages der Rivalen“, bei dem je fünf Handball-Mannschaften der SG Leutershausen und des TSV Birkenau in der Langenberghalle gegeneinander spielten.

Das „Objekt der Birkenauer Begierde“ sahen die über den Tag verteilt insgesamt 300 Zuschauer schon am Halleneingang, denn die Konturen der neuen Sporthalle sind im Rohbau bereits gut zu erkennen.“Projekt neue Sporthalle“ stand auf den T-Shirts geschrieben, die Handball-Abteilungsleiter Werner Unrath ebenfalls zu Gunsten der neuen Spielstätte verkaufte. 500 blaue Hemden wechselten bereits den Besitzer. Die problematische Hallenbelegung des TSV, bei der keine Handballmannschaft alleine trainieren kann, war den Verantwortlichen schon lange ein Dorn im Auge. Da die Idee einer zentralen Sportanlage in der Birkenauer Ortsmitte schon zu Beginn der Planung scheiterte, entschied sich der Kreis Bergstraße in Kooperation mit der Langenbergschule und dem TSV für eine 700000 Euro teure neue Sporthalle, direkt neben der alten.

Auf die tatkräftige Unterstützung der Fans konnte der TSV bauen. Den Anfang machten die männlichen A-Jugenden der SG und des TSV. Mit dem starken Tohüter Erik Fremr im Rücken gewann der TSV das Spiel klar mit 26:19. Im Anschluss folgte das Spiel der weiblichen A-Jugend. Die Leutershausener Handballerinnen waren jedoch von Verletzungssorgen geplagt und so entschieden die Verantwortlichen nach dem 17:0 zur Halbzeit, einige Birkenauer Spielerinnen auf Seiten der SGL einzusetzen. Auch dieses Spiel ging klar an mit 36:7 an den TSV. Auch diese Geste zeigte, dass es die Rivalität der „alten Rivalen“ aus Leutershausen und Birkenau durchaus eine gesunde ist.

Im Spiel der AH-Mannschaften ging es schon knapper zu. Letztendlich setzte sich hier die SGL mit 22:19 durch und sammelte so noch einmal Spielpraxis vor der Teilnahme an der Europameisterschaft der Vereinsteams in Malmö.

Beim Spiel der Damen zwangen die Birkenauerinnen der SG Leutershausen Ib ihr Spiel auf und gewannen dank einer guten Abwehrleistung und schneller Konter verdient mit 19:15.

Höhepunkt des Tages war das Herren-Spiel der beiden direkten Oberliga-Konkurrenten. Die SGL ging schnell mit 3:0 in Führung und nutzte ihre Chancen gegen den Gastgeber eiskalt aus. Der TSV kam nach dem schnellen Rückstand jedoch schnell wieder ins Spiel zurück und ging in der 17. Minute das erste mal mit 9:8 in Führung. Mit 11:10 wurden die Seiten gewechselt.

Die SGL schaffte es das gesamte Spiel nicht mehr in Führung zu gehen und lief in der 46. Minute das erste Mal einem größeren Rückstand hinterher (23:19). Die Leutershausener versuchten zwar noch, das Spiel zu drehen, schafften dies aber beim 25:23-Endstand nicht mehr. „Wir haben schönen Offensivhandball gesehen und die alte Rivalität zwischen den beiden Teams wieder aufleben lassen“, freute sich Birkenaus Trainer Frank Denne.

Dass der TSV Birkenau alle Kräfte bündelt, um sein gemeinsames Ziel zu erreichen, das zeigte der Tag der Rivalen deutlich. „Wir sind mit dem Besuch ganz zufrieden“, sagte Organisator Udo Laßlop. Da passte es ins Bild, dass die SG Leutershausen mit ihrer Zusage im Sinne der Förderung des Handballs an der Bergstraße spontan zugesagt hatte. mp

Nach dem „Tag der Rivalen“ und dem Spatenstich-Fest veranstaltet der TSV Birkenau am 31. Oktober eine Spendengala, um das Projekt neue Sporthalle erfolgreich abschließen zu können.

(WN-Artikel vom: 25.08.2008)

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Von Sven Holland | 25.August 2001

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