wD1 weiterhin unter Strom

Die Mädels des TSV gewinnen mit 25:10 (12:6) gegen die SG Edingen-Friedrichsfeld


Die „Dreiphasenwechselspannung“ kannte man bisher nur aus der Elektrotechnik. Jetzt gibt es sie auch im Handball. Abwechselnd spannend war das Spiel auf jeden Fall und in 3 Phasen ließ es sich auch einteilen.


Phase 1: Die Mädels des TSV hatten diesmal einen schnellen Antritt und gingen bereits nach 13 Sekunden durch Kristin Epple in Führung. Die SG zog zwar immer wieder nach, konnte aber ab der 6. Minute nicht mehr mithalten. Ab da lief der Motor für den TSV richtig rund.  Die Tore für den TSV fielen jetzt im Minutentakt. Besonders gut gefiel Janika März, die immer wieder über die Außenposition gute Akzente setzte, aber auch Kristin Epple als Schaltzentrale hatte immer wieder ein gutes Auge für die freistehende Mitspielerin am Kreis. Die Kommunikation in der Abwehr klappte gut. Nach neun Minuten stand es bereits 9:2 für die TSV-Mädels. Der Grundstein für den 5. Sieg in Folge war damit gelegt. Zeit für das Trainerteam Leonhard/Becker etwas Neues auszuprobieren, was bei dem komfortablen Vorsprung durchaus nachvollziehbar war.


Es folgte Phase 2. Durch die vielen Wechsel stimmte leider die Abstimmung nicht mehr so wie am Anfang des Spiels. Der Gegner war nun auf Augenhöhe, konnte aber glücklicherweise die manchmal fehlende Zuordnung in den Reihen der TSV-Mädels nicht gewinnbringend nutzen. Mit einem 12:6 Tore-Vorsprung ging es in die Pause.


Die 2. Halbzeit begann so wie die erste aufgehört hatte. Das Spiel plätscherte etwas dahin, ohne dass eine Seite besondere Akzente setzen konnte. Das sollte sich erst wieder ab der 30. Minute ändern, als die SG eine Auszeit nahm.

Jetzt kam Phase 3. Offensichtlich nutzte das Trainerteam Leonhard/Becker die Gelegenheit, um die Abwehr taktisch umzustellen. Die Zuordnung klappte jetzt besser. Die Mädels waren näher am Gegner. Das verunsicherte die SG anscheinend. Abspielfehler waren die Folge, die vor allem Mariella Schütz durch Konter gnadenlos ausnutzte, auch wenn nicht immer jeder Schuss saß. So wuchs der Vorsprung in der 36. Minute bereits auf 15 Tore an. Diesen Vorsprung hielten sie dann auch bis zum Schlusspfiff.

Für besondere Freude beim Publikum sorgten auch die Treffer von Lilly Knogler, die sich nach einer Verletzung eindrucksvoll zurückmeldete.

Alles in allem war dies wieder ein verdienter Sieg, der zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Das könnte in den nächsten Spielen durchaus anders laufen. Denn ab nächster Woche kommen auf die Mädels des TSV die richtig schweren Aufgaben zu. Wir dürfen also gespannt sein.

TSV Birkenau: Annika Künstle u. Stella Nufer (beide Tor), Lara Zaplatilek (1), Mona Zaplatilek, Janika März (2), Angela Strambach, Emma Beckmann (1), Mariella Schütz (5), Jule Jäger (4), Lilly Knogler (3/1), Kristin Epple (5), Leonie Murowatz (4)

(Bericht: Kai Nufer, Bilder: Christian Zaplatilek)

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