Wie sich Bewegungsmangel auf das Leben unserer Kinder auswirkt…

Foto: Supress/ Fotalia No. 4697

Die Bewegungsaktivität im Alltag ist heute bei vielen Kindern mangelhaft. Das zeigt die Studie von Professor Klaus Bös (Universität Karlsruhe) „Fitness in der Grundschule“, an der 1442 Schüler der Klassen eins bis vier aus Deutschland teilgenommen haben.

So geben 26 Prozent der Kinder an, maximal einmal pro Woche im Freien zu spielen. Als Ursache für die vermehrte Inaktivität gelten ein veränderter kindlicher Tagesablauf mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und zunehmender Computer- und Fernsehkonsum. Das Fehlen von regelmäßiger körperlicher Aktivität begünstigt nicht nur schlechtere motorische Leistungsfähigkeit, Haltungsschwächen, Rückenschmerzen und Übergewicht, sondern wirkt sich auch negativ auf die Psyche aus. Anhaltender Bewegungsmangel kann laut Professor. Bös Stressreaktionen wie zum Beispiel Unruhe, Unkonzentriertheit oder Schlafprobleme auslösen. Laut der Studie haben 41 Prozent der Kinder gelegentliche Konzentrationsschwierigkeiten, zwölf Prozent leiden darunter bereits andauernd.

Bei den Fragen zu psychovegetativen Beschwerden, zu denen unter anderem Schlafstörungen und Schweißausbrüche zählen, zeigt sich ein ähnliches Bild: Zwischen 40 und 60 Prozent der Grundschulkinder klagen zumindest gelegentlich, zehn Prozent anhaltend über psychovegetative Beeinträchtigungen. Die Zahlen unterstreichen, wie wichtig es ist, dass Eltern und Erzieher mehr Wert auf einen bewegungsfreudigen Alltag bei Kids legen. Fitte Kinder sind gesund, ausgeglichen und leistungsstark – körperlich inaktive Kids hingegen oft genau das Gegenteil. Gute Anregungen und Tipps, wie man Kinder zu Bewegung motivieren kann, gibt zum Beispiel das Ratgeberportal www.komminschwung.

(Quelle: Südhessen Woche/Medienhaus Südhessen – http://www.suewo.de; Foto: Supress / Fotalia No. 4697)

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