Nicht nur den Aufstieg, sondern auch die Meisterschaft erringen zu wollen, daran ließen im letzten Spiel der Kreisliga 3 die Damen 1c gegen die SG MTG/PSV Mannheim 2 von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. Die Saison sollte auch ohne die urlaubs- und verletzungsbedingt fehlenden Verena List, Sophie Platzer und Sandra Pozarycki am Ende noch mit dem Meistertitel gekrönt werden.
So gingen die Birkenauer Mädels hochmotiviert in der Deckung zu Werke und konzentriert bei ihren Würfen. Kein Wunder also, daß man durch Irina Gerard (3), Sabrina Merkel (2) und Alexandra Kornecki (3) in der 10. Minute bereits mit 8:1 in Führung lag. Die Gegnerinnen aus Mannheim fanden in der ersten Halbzeit kein Mittel gegen die aggressive und offen ausgerichtete Deckungsweise der Odenwälderinnen, die sich dabei auch noch auf ihre guten Torhüterinnen verlassen konnten. So wurde nach 30 Minuten beim Stand von 21:7 für Birkenau die Pause eingeläutet.
Mit der sicheren Führung im Rücken ließ man es dann in der 2. Halbzeit etwas lockerer angehen und der Gegner kam zu mehr Chancen, ohne jedoch jemals in Gefahr zu geraten, das Spiel noch zu verlieren und am Ende siegte man sicher mit 29:16 Toren in Mannheim. Mit dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg wurde letztendlich eine hervorragende Saison der neu gegründeten Mannschaft mit dem Meistertitel und Aufstieg in die Kreisklasse 2 zum Abschluß gebracht.
Bemerkenswert an der Mannschaft ist auch, dass über die gesamte Saison hinweg insgesamt 26 Spielerinnen aller Altersklassen zum Einsatz kamen, die ohne gemeinsames Training auf dem Feld immer miteinander harmoniert haben. Ein großer Dank gilt neben dem Einsatz der Mädels auch den beiden Trainern/Betreuen Thomas Brehm und Stephan Peller.
TSV Birkenau:
Jenny Stein (1/1), Rabea Etzel (1/1) und Stephie List; Sabrina Merkel (4/2), Irina Gerard (10/1), Jana Weisbrod (1), Saskia Kinscherf (2/1), Katharina Knapp, Marlene Osada, Dr.Jutta Bletzer, Katrin Pozarycki, Alexandra Kornecki (6), Angelika Schulte (3), Nicole Weidner (1)
(Bericht: Thomas Brehm; Fotos: Armin Etzel)